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Nachtspeicherheizung Kosten: Wie hoch sind die Kosten einer Nachtspeicherheizung?

Wie hoch sind die Kosten einer Nachtspeicherheizung und lohnt sich der ein Einbau noch? Wir klären auf und zeigen die Optionen die für eine Nachtspeicherheizung sprechen oder auch dagegen und vergleichen mit anderen Heizungsarten.

Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Nachtspeicherheizungen (auch Nachtspeicherofen genannt) sind elektrisch betriebene Heizungen. Diese wird in der Nacht aufgenommen und direkt in Heizwärme umgewandelt. Nachtspeicherheizungen speichern dann die Heizwärme, bis sie am nächsten Tag in die Räume abstrahlen.

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Heizelemente strahlen Heizwärme nicht direkt an die Umgebungsluft ab

Im Gegensatz zu Heizstrahlern sind die Heizschlangen (Heizstäbe) nicht offen, sondern tief im Gerät eingebaut. Sie strahlen die Heizwärme nicht direkt an die Umgebungsluft ab, sondern erhitzen in der Regel eine Packung Schamottesteine. Diese nimmt nur langsam Wärme auf, gibt sie aber genauso langsam wieder ab. Im Schutzgehäuse sind Heizschlangen und Schamottesteine ​​befestigt.

Bei Bedarf wird die Heizwärme dann über die Außenhülle und den Lüfter in die Aufstellräume zurückgeführt. Wärme wird in Form von Konvektion (durch zirkulierende Luft) und Wärmestrahlung transportiert. In modernen Dünnschicht-Speicherkamine werden anstelle von Schamottesteinen dünne Naturstein-Heizmatten verwendet. Seine Speichereffizienz ist nicht so groß wie bei der Schamotte, aber die Heizung ist zudem eine Dekoration.

Vorteile der Nachtspeicheröfen

Als Heizungsanlage ist der Nachtspeicherofen besonders einfach zu installieren. Benötigt werden:

kein Heizkessel

kein kompliziertes Rohrleitungssystem

keine Pumpe zur Verteilung der Trägerflüssigkeit im Haus.

Die Nachtspeicherheizung ist mehr als nur eine Heizung, die einfach in die nächste Steckdose gesteckt wird. Nachtspeicherheizungen haben eine hohe Stromaufnahme, weshalb sie immer von einer Elektrofachkraft installiert werden sollten.

Weitere Vorteile im Überblick

Nachtspeicherheizungen sind aufgrund ihrer geringen Komplexität relativ zuverlässig und wartungsfrei.

Es kann aufgrund eines Brennerfehlers nicht einfrieren oder ausfallen. Damit eignen sie sich besonders für Situationen, in denen eine schnelle Hilfe durch den Kundenservice schwierig ist.

Weitere Vorteile:

Die Nachtspeicherheizung ist immer viel sicherer als andere Heizsysteme. Das gilt nicht nur für Holz- und Kohleöfen, Ölöfen oder Freiluftkamine. Nachtspeicheröfen sind zudem deutlich sicherer als Heizstrahler.

Da heute aber hauptsächlich Zentralheizungen mit Warmwasser als Trägerflüssigkeit zum Einsatz kommen, ist das Sicherheitsargument nicht mehr so ​​stark wie vor der Einführung der Technik.

Nachtspeicherheizungen sind sehr kompakt und nehmen wenig Platz ein. Außerdem entfallen Kosten für Schornsteinfeger ​​und Brennstofflager. Schließlich sind die Nachtspeicherheizung Kosten sehr gering. Ein fertiges Gerät gibt es bereits für 500 bis 1000 Euro. Für den nächtlichen Stromverbrauch ist ein Zweistromzähler oder ein zusätzlicher Stromzähler erforderlich.

Nachteile der Nachtspeicherheizung

Alles in allem hat die Nachtspeicherheizung mehr Vor- als Nachteile. Die Kehrseite ist jedoch viel schwerer: Der größte Nachteil von Nachtspeicheröfen sind die Betriebskosten.

Unabhängig davon, mit welcher Elektroheizung ein Haus beheizt wird, zahlen Sie insgesamt etwa 20 Cent (Heizstrom) bis 30 Cent (Haushaltsstrom) pro Kilowattstunde . Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus von 100 m² bedeutet dies Kosten von über 3.000 Euro pro Jahr (wenn Sie noch den alten Tarif anwenden, können die Kosten niedriger sein).

Die Anschaffungskosten gegenüber einer Zentralheizung wird sich mit diesen Mitteln in einigen Jahren abnutzen.

Nachtspeicherheizungs Verbot gilt für EnEV 2009

Im Jahr 2009 hat der Gesetzgeber das Energieeffizienzgesetz (EnEG) dahingehend geändert, dass mit der Energieeffizienzverordnung (EnEV 2009) ein Nachtheizverbot eingeführt werden kann. Nachtspeicherkamine wurden verboten, insbesondere in großen Gebäuden (mehr als vier Häuser) mit schlechter Isolierung. Es gelten folgende Fristen: Ab dem 1. Januar 2020 müssen Verbraucher Nachtspeicherheizungen ersetzen, die vor 1990 installiert wurden. Nachtspeicherheizungen, die nachträglich installiert wurden, unterliegen nach 30 Betriebsjahren dem Bestellverbot. Nachtspeicherfeuerstätten, die nach 1990 erneuert wurden, müssen 30 Jahre danach ersetzt werden.

Ausnahmen vom Verbot von Nachtspeicheröfen bestehen bereits, wenn Diese Maßnahme nicht innerhalb angemessener Frist amortisiert. Wenn das Gebäude eine gewisse Isolierung aufweist, darf der Eigentümer die Heizungen weiterhin betreiben.

Der Hauptnutzen vom Nachtstrom wird heute nicht mehr genutzt.

Der Hauptgrund für ihre Entwicklung ist heute weitgehend nicht mehr vorhanden. Stromanbieter bieten fast keine getrennten Tag- und Nachtstromtarife mehr an. Dies macht den Nachtspeicherbetrieb lästig, und die Heizkosten steigen. Die Wärmespeicher sind auch schwer zu kontrollieren.

Mit einer Nachtspeicherheizung und PV-Anlagen an der Energiewende teilnehmen, geht das noch?

Nachtspeicherheizung und Energiewende passen nicht zusammen. Das ist zumindest meist die einhellige Meinung, denn Nachtspeicherheizungen verbrauchen viel Energie, was die Kosten in die höhe treibt und haben in den letzten 40 Jahren kaum Innovationen erlebt. Doch mit der Energiewende steigt der Speicherbedarf – und viele Speichertechnologien stecken noch in den Kinderschuhen.

Doch seit über 40 Jahren leisten Nachtspeicherheizungen das, was heute gespeichert werden muss: Fördern. Nachtspeicheröfen sind so konzipiert, dass sie Nachtstrom bei Überschuss aufnehmen und bei Bedarf Wärme abgeben. Und das war ein halbes Jahrhundert vor der Energiewende. Die beste Kombination ist die Ladung der Nachtspeicherheizung mit der eigenen PV-Anlage auf dem Dach.

Die Wege sind kurz, das Stromnetz wird durch die Nutzung von Solarenergie nicht überlastet und die Heizung wird mit Ökostrom betrieben.

Darüber hinaus kann die Heizung mit einer innovativen und intelligenten Regelung von Tekmar ausgestattet, die den Heizenergiebedarf senkt und den Heizkomfort erhöht, da sie die Sperrzeiten Anbieter ausgleichen kann. Nicht nur die Kosten der Speicherheizung sind deutlich gesunken, auch der Stromverbrauch an selbst produzierter Solarenergie ist gestiegen.

Nutzer senken ihre Kosten, haben ein gutes Gewissen und gewinnen an Komfort. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt könnte mit einer Kombination aus Speicherheizung und einer 10-kWp-Photovoltaikanlage mehr als 50 % der jährlich erzeugten Energie verbrauchen. Gleichzeitig kann fast ein Viertel des jährlichen Heizwärmebedarfs durch Sonnenenergie gedeckt werden, obwohl Sonnenenergie hauptsächlich im Sommer produziert und Heizenergie hauptsächlich im Winter benötigt wird.

Dadurch können bis zu 700 Euro Heizkosten im Jahr eingespart werden.

Insgesamt lassen sich jährlich fast 700 Euro Stromkosten einsparen, denn durch den Einsatz von PV-Anlagen zur Stromspeicherheizung wird weniger Solarenergie ins Netz eingespeist und ein Teil der Vergütung entfällt, PV-Strombezug entfällt. Das Problem ist jedoch, dass nicht alle Besitzer Nachtspeicherheizungen ihre (zukünftige) PV-Anlage an eine Nachtspeicherheizung anschließen können. Die Elektroheizung wird traditionell über einen eigenen Zähler betrieben, da die Nutzer günstigere Heizstromtarife vom Energieversorger erhalten. Um trotz unterschiedlicher Stromzähler für Haushalt und Heizung einen optimalen Energiefluss zu gewährleisten, ist ein spezielles Zählerkonzept, das Metering Concept, erforderlich. Stromzähler für PV-Anlagen, Hausheizungen und Elektrospeicher werden in Reihe geschaltet. Dadurch wird sichergestellt, dass die PV-Anlage hauptsächlich den Haushalt und sekundär die Heizwärme in der Wohnung oder Haus versorgt und nur den Überschuss ins Netz einspeist.

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